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Marc Halbheer | www.texitmusic.com

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 Tien Shan - Schweiz Express

Ueber Tien Shan - Schweiz Express

Musik aus Zentralasien und dem Alpenraum

Im Sommer 2002 tourte der Tien-Shan-Schweiz Express erstmals durch Schweizer Volksfeste und Musikfestivals. Unter dem Motto „Berge verbinden“ intonieren 20 Musikschaffende aus Kirgistan, Chakasien, der Mongolei, der Schweiz und Österreich ein musikalisches Gipfeltreffen. Anlass war das Internationale Jahr der Berge. Entstanden ist das Projekt auf Initiative der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit des Eidgenössischen Departements für Auswärtige Angelegenheiten.

Eine Erfolgsgeschichte nimmt ihren Anfang. Seither gastierte der Tien-Shan-Schweiz Express an 29 Orten in 8 Ländern vor über40‘000 Zuhörern und hatte u.a. einem triumphalen Erfolg im Palais des Nations an der UNO in Genf. Mit seiner einmaligen Musik hinterließ er ausnahmslos ein begeistertes Publikum und wurde vielerorts mit „Standing Ovations“ verdankt. Allseits wird hervorgehoben, dass das Zusammenspiel der asiatischen und schweizerisch-österreichischen Musiker eine Welle von gegenseitigen Sympathien über die Grenzen hinaus auslöst und alle Schichten der Bevölkerung erfasst.

Der Tien-Shan-Schweiz Express besteht aus dem Ensemble Tenir Too aus Kirgistan, Sabjilar aus der russischen Republik Chakasien, Egschiglen aus der Mongolei und dem Nationalen Bergorchester aus der Schweiz und Österreich. Musikalischer Leiter ist der Jazz-Bassist und Musikprofessor Heinrich Känzig. Er hat ein hochkarätiges Orchester zusammengeführt, das den Zuhörer auf eine faszinierende Reise durch die traditionellen und zeitgenössischen Kulturen der Bergländer Zentralasiens und der Alpen führt.

Stilistisch bewegt sich das Programm zwischen traditioneller Musik, Jazz, Pop und einer ganzen Menge Humor, fernab jeglicher Crossover-Klischees. Es ist eine Musik mit Ecken und Kanten, die mal kontrastreich miteinander kämpft, mal zu einer kraftvollen Einheit verschmilzt: eine einzigartige Weltmusik der Berge.

Den ersten Konzertteil bestreiten die zwölf farbenprächtig gekleideten Musiker aus den Berg- und Steppenlandschaften Asiens im Alleingang. Egschiglen intonieren den traditionellen Kehlkopf- und Obertongesang der mongolischen Nomaden und streuen neue Elemente ein. Die Gruppe Sabjilar aus dem Sajan-Gebirge stellt im Westen kaum bekannte Trommeln, Zithern und Lauten vor und begeistert mit der facettenreichen Stimme von Viatcheslav Kouchenov. Die Sängerin Kenjegul Kubatova, der Multiinstrumentalist Nurlanbek Nishanow und der virtuose Komuz-Spieler Rahatbek Kochorbaev aus Kirgistan schließlich verblüffen mit herausragenden Spiel- und Gesangstechniken.

Im zweiten Konzertteil brechen die acht Schweizer Sänger und Instrumentalisten mit musikalischen Alpenkonventionen. Sie erkunden verloren geglaubte kulturelle Wurzeln und stellen diese in neuen Kontexten und Spielarten dar.

Der dritte Teil des Auftritts ist der gemeinsamen Musik vorbehalten. In verschieden Kombinationen intonieren die Musiker neue Kompositionen und neue Arrangements bestehender Kompositionen. Gemeinsamkeiten und Gegensätze werden deutlich. Zwischen den zentralasiatischen und alpenländischen Traditionen entstehen musikalische Verschmelzungen und Wechselspiele, Motive einer anderen Gruppe werden aufgenommen, variiert oder kontrastiert, mal konsonant, mal dissonant, bis sich schließlich im Finale alle Musiker zum großen Gipfeltreffen vereinen: die Musik als gemeinsame Sprache überbrückt alle kulturellen Unterschiede - ohne sie zu tilgen.

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